- - - - - -
Mittwoch, 22 Mai 2019
A+ R A-

Katastrophenschutzübung im Landkreis

Eine Dürre zieht über das Land her, kein Regen, nur Hitze. Wald- und Feldgebiete trocknen immer mehr aus. Die höchste Waldbrandstufe wurde ausgelöst, der Katastrophenschutzstab des Landkreis Gießen wurde einberufen. Nach nicht allzu langer Zeit brechen die ersten Waldbrände aus.

Klingt wie aus einem Hollywoodfilm. Doch auch genau solch ein Szenario muss geübt und trainiert werden. Aus diesem Grund klingelten ab 8 Uhr morgens am 30.09.2017 die Melder verschiedenster Feuerwehren um die groß geplante Katastrophenschutzübung zu starten.

Auch die Feuerwehr Linden war in diese Übung mit einbezogen.

Ein Löschgruppenfahrzeug fuhr nach Cleeberg um dort Menschen nach einem Verkehrsunfall, zusammen mit der Feuerwehr Langgöns und dem Rettungsdienst, zu retten. Hier war besonders die direkte Kommunikation mit dem Rettungsdienst gefragt, um die Patienten schonend aus den Fahrzeugwracks zu befreien. Mit schwerem hydraulischen Geräte wurden die Personen gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Ein Landeplatz für einen Rettungshubschrauber wurde parallel eingerichtet, um eine schwerstverletzte Person abtransporierten zu können.

Zeitgleich fuhren die übrigen Einheiten aus Großen-Linden und Leihgestern zu einem Waldbrand in Leihgestern. Dort wurde mit einer langen Wegestrecke Wasser in das Waldgebiet gefördert. Hierbei war besonders die Planung und Kommunikation unter den Führungskräften gefragt. Wie kommt Wasser an die Einsatzstelle, wie hoch wird der Wasserverbrauch sein, welche zusätzlichen Einsatzkräfte werden benötigt. Besonders letzteres funktionierte in der Planung tadelos.

Nachdem die Patienten des Verkehrsunfalls gerettet waren und somit dieser Einsatz beendet war, wurden wir zu einem Waldbrand, ebenfalls bei Cleeberg, zur Untertstützung nachgefordert. Wir stellten unsere Schläuche für eine Wegestrecke zur Verfügung und halfen den Kameraden vor Ort. Ein Hubschrauber mit einem Wasserbehälter unterstütze ebenfalls diese Lage und warf in regelmäßigen Abständen Wasser ab.

Um ca. 16 Uhr waren die Übungen beendet und der Abbau im vollen Gange. Nachdem an den Gerätehäusern selbst die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit gemacht wurden, konnten alle die Heimreise antreten.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, so können z.B. Farben und Zoomeinstellungen individuell gewählt werden. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen